Durch eine Korrekturassistententätigkeit erhielt ich ein Stipendium in die USA an die in Amerika weithin bekannte University of Michigan in Ann Arbor.

Dort habe ich ein Jahr lang amerikanisches Recht studiert und dieses Studium mit dem Grad eines Master of Comparative Law abgeschlossen.

Nach Hause brachte ich aus dieser Zeit die Grundlagen einer Arbeit über Schiffsgläubigerrechte im amerikanischen Recht mit, woraus durch einen Vergleich mit dem deutschen Recht meine dahingehende Dissertation entstand.

Während ich noch mit der Endfassung meiner Doktorarbeit befasst war, erreichte mich die Anfrage des Inhabers des Lehrstuhls für Verwaltungsrecht an der damaligen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, Prof. Dr. Carl Hermann Ule, nach übernahme der Tätigkeit als sein Wissenschaftlicher Assistent.

Diese Aufgabe habe ich in jeder Beziehung gern übernommen, in weiten Bereichen auch wegen der damit verbundenen Gegebenheit in Süddeutschland zu leben. Das hatte mir schon von Kindheitstagen vor Augen gestanden und es erfreute mich, dass sich diese Möglichkeit durch eine nicht von mir ausgehende Initiative ergab.

Schon nach 2 Jahren lies sich Prof. Ule emeritieren. Auf seine Frage, ob ich ihn an seinen Wohnsitz nach Heidelberg begleite, habe ich - weil mir die Tätigkit für ihn - in jeder Hinsicht gut gefallen hatte, gern begleitet. Hier in der Stadt am Neckar eröffnete ich am 1. April 1972 eine Rechtsanwaltskanzlei, die in einem dem Zeitablauf seither entsprechenden Umfang fortbesteht.

Der Ausgangsgedanke, dass sich auch Prof. Ule als Rechtsanwalt zulassen lassen würde, erfüllte sich jedoch nicht, Erst ein bis zum Bundesgerichtshof ausgefochtener Rechtsstreit, führte zu dem Ergebnis, dass Prof. Ule und ich für einige Jahre eine gemeinsame Kanzlei hatten.

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